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	<description>Dem Internet Blog</description>
	<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 17:48:29 +0000</pubDate>
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		<title>Die Mallorca-Kolumne: Es gibt keinen TÜV für Malle</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 17:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Osterloh</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Wahrheit bleibt auf der Insel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn das hier so weitergeht, bekomm ich Angst,
dass ich bald sterben werde, an ner Überdosis Fremdscham.
(Jan Delay, Hypochonder)
Auch mein Freund Gunnar, der sich seinen Abenteuerurlaub auf der Mutter aller Inseln irgendwie anders vorgestellt hat, fürchtet sich vor dem unmittelbar bevorstehenden Tod durch Kulturschock. Nur mit Mühe gelingt es mir, den Mallorca-Novizen wieder aufzubauen und durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das hier so weitergeht, bekomm ich Angst,<br />
dass ich bald sterben werde, an ner Überdosis Fremdscham.<br />
(Jan Delay, Hypochonder)</p>
<p>Auch mein Freund Gunnar, der sich seinen Abenteuerurlaub auf der Mutter aller Inseln irgendwie anders vorgestellt hat, fürchtet sich vor dem unmittelbar bevorstehenden Tod durch Kulturschock. Nur mit Mühe gelingt es mir, den Mallorca-Novizen wieder aufzubauen und durch stundenlangen Mario-Barth-Konsum intellektuell auf Pipikackaniveau runterzupixeln. Rollenspiele bereiten auf den Spaßfall vor. Ich (Roberto Blanco): „Ein bisschen Spaß muss sein.&#8221; Er (Florian Silbereisen): „Die Deutschen sind ja viel zu ernst. Und wenn wir dann mal lustig sind, wird immer gleich rumgenörgelt. Man muss auch mal fünfe&#8230;&#8221; Gut gemacht, Gunnar! Schnell noch ein paar Plattitüden für den Süden gelernt: Wir können auch ohne Alkohol Spaß haben&#8230; Aber sicher ist sicher!<img class="aligncenter size-medium wp-image-214" title="wer-sich-erinnern-kann-war-nicht-dabei-2" src="http://maeandertal.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/wer-sich-erinnern-kann-war-nicht-dabei-2-216x300.jpg" alt="wer-sich-erinnern-kann-war-nicht-dabei-2" width="216" height="300" /></p>
<p>Oder diese Variante:<img class="aligncenter size-medium wp-image-226" title="wer-noch-was-weis" src="http://maeandertal.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/wer-noch-was-weis-220x300.jpg" alt="wer-noch-was-weis" width="220" height="300" /><br />
Gewappnet für den Praxistest, finden wir beim Strandspaziergang am Ballermann  Sechs eine typische Situation vor. Ein überdimensionales Transparent mit der Aufschrift „Die Wahrheit bleibt auf der Insel&#8221; versperrt uns den Weg. Auf dem dazugehörigen Gartenpavillon thronen Reichskriegsflagge und  Vereinswimpel des Bezirksligisten 1. FC Turbine Mettmann in trauter Zweisamkeit. Vorsicht! Bloß nicht in das übermannsgroße Kronkorkenferrarilogomosaik trampeln. Auf der Tapeziertischtheke wartet eine Hundertschaft Plastikeimer mit Sangria und  XXL-Strohhalmen auf ihren Einsatz. Keine Frage, die Trinksportabteilung des Vereins arbeitet auf professionellem Niveau. Eine Schubkarre sichert sowohl den Getränkenachschub als auch den Rücktransport für den komatösen Rest. Der Mannschaftskapitän erläutert seine Taktik per Megaphon: „Kein Alkohol ist auch keine Lösung!&#8221; Instinktiv entreiße ich dem verblüfften Anführer die Flüstertüte und übernehme das Kommando: „Wo sind die Hände!? Wo sind die Patschehändchen!?&#8221;<br />
Unkontrollierte Ausbrüche. Der Fachmann nennt das Mallorca-Tourette-Syndrom. Wenn ich, im richtigen Leben, morgens aus dem Haus gehe, muss ich mich konzentrieren, um der Bäckereifachverkäuferin nicht ein zünftiges „Da simmer dabei!&#8221; entgegenzuschmettern. Gib mir ein „Mehr&#8221;! Gib mir ein „Korn&#8221;! Gib mir ein „Brötchen&#8221;! Und was esse ich zum Frühstück!?<br />
„Alle Hände gehen steil nach oben, direkt in den Party-Himmel!&#8221; Während ich gerade erst anfange, ist Gunnar schon wieder mit den Nerven am Ende. Party-Himmel? Party-Hölle. Wahnsinn. „Die Hände zum Himmel, komm lasst uns fröhlich sein&#8230;&#8221; Die erste Mannschaft des sympathischen Fußballclubs, bereits im kollektiven Freudentaumel, ahnt nicht, dass ich sogleich zum finalen Schlag ansetze: „Halb besoffen ist rausgeschmissen Geld!&#8221; Mission erfolgreich, Feiermeier glücklich.<br />
Gunnar hält das nicht aus, jedoch gefällt ihm kaum besser, was er einige Meter weiter sieht. <img class="aligncenter size-medium wp-image-225" title="phallus" src="http://maeandertal.de/blog/wp-content/uploads/2009/12/phallus-300x216.jpg" alt="phallus" width="300" height="216" /><br />
Gunnar gibt auf. Er will nach Hause. Sofort.<br />
Diagnose: Überdosis Fremdscham.<br />
Fazit: Es gibt keinen TÜV für Malle.<br />
Ich werde Gunnar jetzt zum Flughafen bringen und freue mich aufrichtig darauf, heute Abend wieder mein zwar schlichtes, aber immerhin dankbares Publikum im Vergnügungslokal Biermeister bespaßen zu dürfen.<br />
Bis zum nächsten Mal(le) oder wie die Freunde des gepflegten Brettspiels zu sagen pflegen: Tschö mit Ö, Halma in Palma.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Unser Kolumnist Holger Osterloh arbeitete nach einer Ausbildung zum Erd- und Feuerbestatter mehrere Jahre als Chefanimateur auf der Gorch Fock. Parallel war er als Imageberater für Wolfgang Petry und Hartmut Engler tätig. Seit 2007 lebt er auf Mallorca und arbeitet dort als Animateur im Vergnügungslokal Biermeister sowie als freier Journalist für den Ballermann Boten. Osterloh meldet sich in unregelmäßigen Abständen von der Achse der Friseusen und versucht, das Unfassbare in Worte zu fassen, damit es in Zukunft nicht mehr heißen muss:<br />
Die Wahrheit bleibt auf der Insel.</p>
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		<title>Die Mallorca-Kolumne: Osterloh bekommt Besuch</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Osterloh</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Wahrheit bleibt auf der Insel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist Wahnsinn, warum schickst Du mich in die Hölle? Hölle, Hölle, Hölle, Hölle!
(Petry Evangelium Kapitel 3, Vers 12)
Diesen Vorwurf musste ich mir heute von meinem Freund Gunnar gefallen lassen. Dabei gebe ich mir solche Mühe, ein guter Gastgeber zu sein, hole ihn extra vom Flughafen ab, begrüße ihn und alle anderen Ankommenden per Megaphon:
„Habt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist Wahnsinn, warum schickst Du mich in die Hölle? Hölle, Hölle, Hölle, Hölle!<br />
(Petry Evangelium Kapitel 3, Vers 12)<br />
Diesen Vorwurf musste ich mir heute von meinem Freund Gunnar gefallen lassen. Dabei gebe ich mir solche Mühe, ein guter Gastgeber zu sein, hole ihn extra vom Flughafen ab, begrüße ihn und alle anderen Ankommenden per Megaphon:<br />
„Habt Ihr Lust auf Freibier? Freunde, Habt Ihr Lust auf Freibier? Ich kann Euch nicht hören! Habt Ihr Lust auf Freibier? Habt Ihr wirklich ehrlich, ganz im Ernst und ohne Flachs so richtig Lust auf verdammt viel Freibier? Dann kommt morgen Vormittag zwischen elf und halb zwölf in den Biermeister in der Schnitzelgasse und sauft so viel Freibier wie Ihr könnt!&#8221;<br />
Gunnar ist das fürchterlich peinlich. Gunnar muss noch viel lernen. Merke: Das Niveauchamäleon ist ein Fuchs. Es ist in der Lage, sich seiner Umgebung perfekt anzupassen.<br />
Ich bin Bespaßungsaktivist an der Partyfront Mallorca. Was hat Gunnar erwartet? „Meine Damen und Herren, um 20 Uhr lädt Jürgen Drews im Vergnügungslokal Biermeister zum Philosophischen Quartett und wird höchstpersönlich jedem Gast als Präsent eine Sonderedition mit Rilke-Gedichten überreichen.&#8221;<br />
Hier ist definitiv kein Platz für Schöngeister. Punkt. Wir befinden uns im Epizentrum des schlechten Geschmacks, im Tsunami des Fremdschämens, auf der Achse der Friseusen.<br />
Wir lassen die Taxis links liegen und nehmen den Bus. Gunnar reist nämlich immer authentisch. Gunnar durchquert gern mit dem selbstgebauten Fahrrad im tiefsten Winter die kasachische Steppe, kämpft sich dem größten Vergnügen bei sengender Hitze durch die Slums von Manila, hat schon alles gesehen und noch viel mehr erlebt. Nur der Abenteuerurlaub am Ballermann fehlt noch auf seiner Traveller-Liste.<br />
Während der Busfahrt passiert nichts Außergewöhnliches. Der Kegelverein „Ex &amp; Hopp&#8221; macht sich grölend über den Vorrat an kleinen Feiglingen her und intoniert mit schraubverschlussverzierten Nasenspitzen das entsprechende Trinklied:<object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/A1-6aiCsyDw" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/A1-6aiCsyDw" /></object></p>
<p>Auf der Rückbank lassen sich zwei dralle Blondinen kreischend und zur zum Schein protestierend von ihren neuen Bekannten betatschen. Die forschen Jünglinge, hier wenige Sunden zuvor auf dem Weg aus dem heimischen Bottrop zum Flughafen, stellen nicht etwa nur eine kühne Behauptung auf (Keine Farbe im Urin!),</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/SLGbnA0OFUI" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/SLGbnA0OFUI" /></object><br />
sondern bleiben auch den Beweis nicht schuldig. Während die farblosen Freunde die flugs gezückten Plastikbecher befüllen, entleert sich ein Kegelbruder, bei dem bereits zu viel Alkohol im Spiel ist, deutlich unkontrollierter. Mit einem gewaltigen Grunzen verlässt ein nicht weniger gewaltiger Schwall seine Speiseröhre, um sich sogleich im Mittelgang zu verteilen.<br />
Das stört die Mitreisenden nicht weiter, auch der Busfahrer ist Schlimmeres gewohnt.<br />
Allein Gunnar ist angewidert.<br />
Gunnar ist weltoffen und unheimlich tolerant. Was Religion und sexuelle Orientierung   betrifft. Hautfarbe, Herkunft und Geschlecht sowieso. Nur bei sich im Ausland daneben benehmenden deutschen Proleten soll der Spaß aufhören?!<br />
Wird Gunnar sich auf die ungewohnte Kultur einlassen?<br />
Oder wird er seinen Abenteuerurlaub abbrechen?<br />
Ich bin gespannt und verspreche:<br />
Fortsetzung folgt.</p>
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<p class="MsoPlainText"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">Unser Kolumnist Holger Osterloh arbeitete nach einer Ausbildung zum Erd- und Feuerbestatter mehrere Jahre als Chefanimateur auf der Gorch Fock. Parallel war er als Imageberater für Wolfgang Petry und Hartmut Engler tätig. Seit 2007 lebt er auf Mallorca und arbeitet dort als Animateur im Vergnügungslokal Biermeister sowie als freier Journalist für den Ballermann Boten. Osterloh meldet sich in unregelmäßigen Abständen von der Achse der Friseusen und versucht, das Unfassbare in Worte zu fassen, damit es in Zukunft nicht mehr heißen muss:</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;">Die Wahrheit bleibt auf der Insel.</span></p>
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		<title>Die Mallorca-Kolumne: Schweinegrippe</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 17:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Osterloh</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Wahrheit bleibt auf der Insel]]></category>

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		<description><![CDATA[  

Joana, Du geile Sau,
geboren um Liebe zu geben, Du Luder,
verbotene Träume erleben, Du Drecksau,
ohne Fragen an den Morgen danach.
(Brunftschrei des gemeinen germanischen Wildschweins)
Über den Bildschirm flimmern Heinz Sielmanns Expeditionen ins Tierreich. Der bekannte Verhaltensforscher steht an der Playa de Palma, Höhe Ballermann sechs.
„Das gemeine germanische Wildschwein, lateinisch Sus germanus, wurde vor etwa fünfzig [...]]]></description>
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<p>Joana, Du geile Sau,<br />
geboren um Liebe zu geben, Du Luder,<br />
verbotene Träume erleben, Du Drecksau,<br />
ohne Fragen an den Morgen danach.<br />
(Brunftschrei des gemeinen germanischen Wildschweins)</p>
<p style="text-align: left;">Über den Bildschirm flimmern Heinz Sielmanns Expeditionen ins Tierreich. Der bekannte Verhaltensforscher steht an der Playa de Palma, Höhe Ballermann sechs.<br />
„Das gemeine germanische Wildschwein, lateinisch Sus germanus, wurde vor etwa fünfzig Jahren erstmalig auf der Insel eingeschleppt. Seither verlässt es einmal im Jahr für eine Woche sein heimisches Revier, um so richtig die Sau rauszulassen. Die spanischen Förster freilich betrachten die ausländischen Horden längst als Plage, sprechen von einer regelrechten Schweinepest.&#8221;<br />
Kameraschwenk. Professor Bernhard Grzimek, legendärer Tierfilmer und Meister der Tarnung, beobachtet das Treiben aus einem Müllcontainer heraus.<br />
„Doch urteilen wir nicht vorschnell über diese possierlichen Tierchen! Welche Gefahren gehen tatsächlich von ihnen aus? Welche Verhaltensmuster legen sie an den Tag?&#8221;<br />
Sielmann: „Das gemeine germanische Wildschwein tritt im Rudel auf und erkennt seine Gefährten daran, dass sie die gleichen Motto-T-Shirts tragen. Das mag seltsam klingen, ist aber so. Aus unerklärlichen Gründen ist ein schwerer, im Tierreich einmaliger genetischer Defekt aufgetreten: Es handelt sich um die einzigen Schweine, die Interesse für Kegeln und Fußball zeigen, deren gesamte Existenz sich den großen Themen Sex und Suff unterordnet, kurzum: die nahezu menschliche Züge tragen. Die typische weibliche Rotte, vom Fachmann Häkelbüdelclub genannt, trägt Trikots mit dem Aufdruck: Malle Diven.&#8221; Nahaufnahme Grzimek: „Ach, wie niedlich.&#8221;<br />
„Die Keiler schmücken sich mit putzigen Leibchen, um ihre Rivalen zu beeindrucken: Wer tanzt hat bloß kein Geld zum Saufen.&#8221;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-184" title="wer-tanzt-hat-blos-kein-geld-zum-saufen" src="http://maeandertal.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/wer-tanzt-hat-blos-kein-geld-zum-saufen-214x300.jpg" alt="wer-tanzt-hat-blos-kein-geld-zum-saufen" width="214" height="300" />
</p>
<p style="text-align: left;">Ein offensichtlich verwirrtes weibliches Exemplar</p>
<p style="text-align: left;">„Eine elitäre Schweinbande hat diese These weiterentwickelt und daraus ein prägnantes und kreatives Destillat gewonnen: Kotzen macht Durst. Das ungekrönte Kamener Kreuz unter den Herrenhemden verknüpft die zentralen Themen in vorbildlicher Weise: Des kleinen Mannes Sonnenschein - Ist ficken und besoffen sein.&#8221;<br />
Peter „Löwenzahn&#8221; Lustig (Wo kommt der jetzt eigentlich her?) springt, empört ob der unflätigen Ausdrücke, ins Bild. „Riesenschweinerei!&#8221; Sielmann versucht ihn zu beruhigen. Das sei im Tierreich alles ganz natürlich. Findet Lustig gar nicht komisch. Grzimek klettert aus seinem Versteck, überwältigt den humorlosen Kinderfreund. Weiter im Programm:<br />
„Das Alphatier hebt sich stets optisch ab: Sextrainer - Probestunde gratis. Hier hat sich die Natur wirklich etwas Tolles einfallen lassen. Die dumme Sau fällt auf die List herein und lässt sich bereitwillig decken. Den Evolutionsverlierern wird die Sache freilich nicht so leicht gemacht. Sie müssen offensiv um die potenziellen Geschlechtspartnerinnen buhlen und röhren ihren Brunftschrei: Joana, Du geile Sau!</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/8zW9trhJ_TQ" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8zW9trhJ_TQ" /></object>
</p>
<p style="text-align: left;">Die Bachen erwidern ihre Paarungsbereitschaft durch folgenden Fruchtbarkeitstanz: Komm hol dein Lasso raus, so wie beim ersten Mal, ja - ja - ja!&#8221;<br />
Lustig reißt sich aus Grzimeks Schwitzkasten los, sprintet Richtung Kamera, kriecht aus der Bildröhre direkt in mein Krankenbett. Ich verschmelze mit Peter Lustig. Mir ist so unglaublich heiß. „Señor Osterloh!&#8221; Das ist spanisch und bedeutet Fieber messen. Ich bin schlagartig hellwach. Seit sechs Wochen liege ich auf der Seuchenstation des Universitätsklinikums zu Palma de Mallorca. Diagnose: Schweinegrippe.<br />
Die Schwester dreht mich auf die Seite. Und an dieser Stelle halte es mit dem lustigen Latzhosenträger und sage:<br />
Abschalten!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Unser Kolumnist Holger Osterloh arbeitete nach einer Ausbildung zum Erd- und Feuerbestatter mehrere Jahre als Chefanimateur auf der Gorch Fock. Parallel war er als Imageberater für Wolfgang Petry und Hartmut Engler tätig. Seit 2007 lebt er auf Mallorca und arbeitet dort als Animateur im Vergnügungslokal Biermeister sowie als freier Journalist für den Ballermann Boten. Osterloh meldet sich in unregelmäßigen Abständen von der Achse der Friseusen und versucht, das Unfassbare in Worte zu fassen, damit es in Zukunft nicht mehr heißen muss:<br />
Die Wahrheit bleibt auf der Insel.
</p>
<p class="MsoNormal">
<p></mce></p>
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		<item>
		<title>Die Mallorca-Kolumne: Neues aus Ballergermanistan</title>
		<link>http://maeandertal.de/blog/?p=94</link>
		<comments>http://maeandertal.de/blog/?p=94#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 23:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Osterloh</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Wahrheit bleibt auf der Insel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder.

(Johann Gottfried Seume, Dichter und Denker)



Der Juni hat die Insel wieder verlassen.
Die meisten Sportmannschaften (Stichwort Saisonabschlussfahrt) sind ihm gefolgt, nicht jedoch ohne die die ballergermanische Hochkultur nachhaltig bereichert zu haben.



Hey das geht ab.
Wir feiern die ganze Nacht.
(Frauenarzt, Gangsta-Rapper und Kulturbanause)






Diese Ode an die Feierfreunde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span><img class="aligncenter size-medium wp-image-108" title="pict0006" src="http://maeandertal.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/pict0006-300x225.jpg" alt="pict0006" width="300" height="225" /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,<br />
böse Menschen haben keine Lieder.</span></span></em>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="mso-bidi-font-weight: bold;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">(Johann Gottfried Seume, Dichter und Denker)</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="mso-bidi-font-weight: bold;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><br />
</span></span></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Der Juni hat die Insel wieder verlassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Die meisten Sportmannschaften (Stichwort Saisonabschlussfahrt) sind ihm gefolgt, nicht jedoch ohne die die ballergermanische Hochkultur nachhaltig bereichert zu haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Hey das geht ab.</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><em style="mso-bidi-font-style: normal;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Wir feiern die ganze Nacht.</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">(Frauenarzt, Gangsta-Rapper und Kulturbanause)</span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/vQqpMukDSP4" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vQqpMukDSP4" /></object>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Diese <em style="mso-bidi-font-style: normal;">Ode an die Feierfreunde</em> wird - ja, da lege ich mich bereits heute fest - mehr als ein schnöder Sommerhit: Eine epochale MallorcaOktoberfestAprèsSkiKarneval-Hymne. Marodierende Teutonenbanden grölen den debilen Text in einer 24-7-Endlosschleife. Wollt ihr die totale Party!? Böse Menschen? Keine Lieder? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-136" title="alkohol-2" src="http://maeandertal.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/alkohol-2-253x300.jpg" alt="alkohol-2" width="253" height="300" /></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Dieses Motiv beleidigt meine Augen massenhaft und in verschiedenen Variationen. Eindeutig <em style="mso-bidi-font-style: normal;">das</em> Motto-T-Shirt des Jahres 2009!</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Man mag es kaum glauben, aber der gemeine Spaßpilger findet das <em style="mso-bidi-font-style: normal;">zum Schreien komisch.</em></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Kein Wunder, musste er seine Leibchen in der Vergangenheit doch mit einem schlichten <em style="mso-bidi-font-style: normal;">„Aufstieg in die Bezirksoberliga Unterrhein“</em>, einem stolzen <em style="mso-bidi-font-style: normal;">„Kreispokalsieger – Einer für alle, alle für Malle“</em> oder einem trotzigen <em style="mso-bidi-font-style: normal;">„Schon wieder abgestiegen – Uns doch egal“ </em> bedrucken lassen. So gesehen, tatsächlich ein Quantensprung…</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Aber es möge niemand behaupten, ich würde vorschnell urteilen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Nein, es ist nicht alles schlecht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Ja, es gibt auch Schöngeister und Querdenker an der Playa de Palma.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Mickie Krause ist der Roger Willemsen unter den Ballermann-Barden, ein Mann der nachdenklichen Töne, ein Mahner, einer, der sich nicht scheut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><em>Finger im Po, Mexiko, Paris Athen auf Wiederseh´n!</em></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><em></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><em></em><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Ein Hilfeschrei. Er sagt uns: Welt, sieh her! Hier ist das christliche Abendland bereits untergegangen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Aber das wird doch im Fernsehen immer übertrieben? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Volltrunkene Friseusen, die den ganzen Tag Viva Colonia singen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Übergewichtige aber unterbekleidete Hausfrauen, die auf den Tischen tanzen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><em><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Geh doch zu Hause, Du alte Scheiße! </span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><span style="mso-bidi-font-style: italic;">Machen die aber nicht. Die kommen immer wieder. Jahr für Jahr für Jahr für Jahr</span>. Kegelclubs, Fußballmannschaften, deutsches Bier, spanische Sangria, Bratwurst, Currywurst, Pommes rot-weiß, Schinkenstraße, Schnitzelparadies, das volle Programm. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Alles echt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Ihr könnt Euch das immer noch nicht vorstellen? Wer tut sich das an? Wer tut sich das <em style="mso-bidi-font-style: normal;">immer noch </em>an? Wer tut sich das <em style="mso-bidi-font-style: normal;">immer wieder</em> an? Und vor allem: <em style="mso-bidi-font-style: normal;">Warum</em>? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Fahrt hier runter und schaut Euch das an. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Gern werde ich mein Insider-Wissen weitergeben und freue mich darauf, dem interessierten Mallorca-Novizen beim nächsten Mal folgenden Ratgeber präsentieren zu dürfen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><em><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Plattitüden für den Süden – Ein Leitfaden für den ambitionierten Proleten</span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><em><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><br />
</span></span></em>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><em></em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">In diesem Sinne</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Prost Ihr Säcke!</span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="mso-bidi-font-style: italic;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;"><br />
</span></span></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><em></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><em></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><em></em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><em>Unser Kolumnist Holger Osterloh arbeitete nach einer Ausbildung zum Erd- und Feuerbestatter mehrere Jahre als Chefanimateur auf der Gorch Fock. Parallel war er als Imageberater für Wolfgang Petry und Hartmut Engler tätig. Seit 2007 lebt er auf Mallorca und arbeitet dort als Animateur im Vergnügungslokal Biermeister sowie als freier Journalist für den Ballermann Boten. Osterloh meldet sich in unregelmäßigen Abständen von der Achse der Friseusen und versucht, das Unfassbare in Worte zu fassen, damit es in Zukunft nicht mehr heißen muss:</em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"><em>Die Wahrheit bleibt auf der Insel.</em></span></p>
<div class="MsoNormal" style="margin-left: 35.25pt; text-align: justify;"></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Mallorca-Kolumne: Die Ballermann-Saison 2009 ist eröffnet</title>
		<link>http://maeandertal.de/blog/?p=36</link>
		<comments>http://maeandertal.de/blog/?p=36#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 08:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Osterloh</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Die Wahrheit bleibt auf der Insel]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Kolumnist Holger Osterloh arbeitete nach einer Ausbildung zum Erd- und Feuerbestatter mehrere Jahre als Chefanimateur auf der Gorch Fock. Parallel war er als Imageberater für Wolfgang Petry und Hartmut Engler tätig. Seit 2007 lebt er auf Mallorca und arbeitet dort als Animateur im Vergnügungslokal Biermeister sowie als freier Journalist für den Ballermann Boten. Osterloh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Kolumnist Holger Osterloh arbeitete nach einer Ausbildung zum Erd- und Feuerbestatter mehrere Jahre als Chefanimateur auf der Gorch Fock. Parallel war er als Imageberater für Wolfgang Petry und Hartmut Engler tätig. Seit 2007 lebt er auf Mallorca und arbeitet dort als Animateur im Vergnügungslokal Biermeister sowie als freier Journalist für den Ballermann Boten. Osterloh meldet sich in unregelmäßigen Abständen von der Achse der Friseusen und versucht, das Unfassbare in Worte zu fassen, damit es in Zukunft nicht mehr heißen muss:<br />
Die Wahrheit bleibt auf der Insel.<br />
<span id="more-36"></span><br />
<em>Ich glaub, es geht schon wieder los.<br />
Das darf doch wohl nicht wahr sein.</em><br />
(Roland Kaiser, Schlagergott) </p>
<p>Es ist angerichtet: Die Ballermann-Saison 2009 im Biermeister, dem größten unterirdischen Festzelt der Welt (jawohl: unterirdisch!), ist eröffnet. Für dieses gesellschaftliche Großereignis allererster Kajüte kommen alljährlich hunderte internationale Journalisten nach Mallorca. Also vorwiegend  Kamerateams des Hofberichterstatters RTL 2. Außerdem Vertreter von Inselkurier und –radio sowie des Viersener Volksverhetzers. Schreiberlinge deutscher Qualitätszeitungen sind freilich nicht anwesend. Die feinen Damen und Herren haben offensichtlich Wichtigeres zu tun, mal wieder über Opel-Rettung und Bundespräsidentenwahl zu berichten. Muss ich den Part also übernehmen:<br />
Es war sen-sa-tio-nell!<br />
Sie sind wieder alle gekommen, die Szenegrößen DrewsKrauseCordalisundwiesiealleheißen. Die Adelsdichte ist rekordverdächtig, ich bin regelrecht umzingelt von Blaublütigen. Der König von Mallorca Onkel Jürgen Drews („Ich gebe Autogramme auf alles, was sich bewegt!“), der König des Popschlager Michael Wendler („Ja, wat denn?!“ – Welttournee wegen der großen Nachfrage abgesagt…), der erste und einzig wahre Dschungelkönig und Vorzeigegrieche Costa Cordalis, die Königin der Nacht Isabel Varell (Wer?! Königin der Nachtschattengewächse würde es besser treffen…) geben sich ein Stelldichein, das ballergermanische Fußvolk ist begeistert und mir obliegt die Ehre, den ersten Künstler des Abends anzusagen:<br />
„Ihr könnt Euch schon mal ausziehen, denn er ist heiß. Er ist der hellste Stern am Schlager-Himmel. Hier kommt für Euch, live und in Farbe auf unserer Showbühne, unser lieber Freund Niiiiiiiiiiiiiic!“<br />
„So. Schönen guten Abend. So. Du da hinten an der Technik drückst einfach auf den Knopf.“<br />
Schlager-Nic ist ein absoluter Profi, ein Vollblutmusiker, ein begnadeter Entertainer.<br />
„So.“<br />
Ganz wichtig: Publikumsansprache immer mit der Nullaussage „So“ beginnen.<br />
„So. Machst Du mal das Playback lauter!? Äh, ich brauch das Playback etwas lauter.“<br />
Schlager-Nic vermittelt den Anwesenden die perfekte Illusion eines Live-Konzertes.<br />
„So, ich muss Euch einen riesen Applaus geben, dass Ihr den deutschen Schlager so unterstützen tut.“<br />
Wortlaut, ich schwöre!!! Schlager-Nic geht leicht in die Hocke, klemmt sein Mikro zwischen die Oberschenkel während er mit seinen Beinen ein makelloses X beschreibt, beugt den Oberkörper nach vorn und klatscht.<br />
Schlager-Nic sieht jetzt aus wie ein volltrunkener Dreijähriger, der einen durchgeknallten Pinguin auf Speed nachahmt.<br />
Schlager-Nic liebt seine Fans.<br />
„So. Ich habe zwei CDs zu verschenken. Wohin soll ich sie werfen?“<br />
Schlager-Nic wird von seinen Fans nicht geliebt.<br />
„In den Müll!“<br />
Doch Schlager-Nic wäre nicht Schlager-Nic, wenn er nicht eine schlagfertige Antwort auf diese Respektlosigkeit hätte:<br />
„So. Der nächste Song heißt:<br />
Leg diese Platte auf, das war Dein bester Kauf.<br />
Mensch der Laden hier ist heiß, wir tanzen immer nur im Kreis.“<br />
Viele Leute können sich das gar nicht vorstellen. Dass auf dieser Insel der Bekloppten wirklich nur Bekloppte stranden.<br />
Stimmt aber.<br />
Nicht ohne Grund bin ich schließlich hier.<br />
Liebe Freunde des schlechten Geschmacks, ich muss zur Nachtschicht in die Spaßfabrik und verbleibe mit einem kräftigen ZickeZackeZickeZacke! </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>re:publica’09:  Erst ein Erfahrungsbericht – dann ein Aufruf zur Rettung der Welt</title>
		<link>http://maeandertal.de/blog/?p=15</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 23:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer Aufreger durch die Galaxis</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt der Blogger, Twitterer und Social Network Communities – sie hat einen eigenen Hexenkessel. Die re:publica in ihrer dritten Ausführung, sie hat einiges zu bieten. Die Sonne scheint auf den Friedrichstadtpalast. Die Kalkscheune direkt dahinter, bisher Austragungsort dieses Familientreffens, platzte bereits 2008 aus allen Nähten. Heute füllt die Community den Palast UND die Scheune – die Veranstalter müssen stolz sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Die Welt der Blogger, Twitterer und Social Network Communities – sie hat einen eigenen Hexenkessel. Die re:publica in ihrer dritten Ausführung, sie hat einiges zu bieten. Die Sonne scheint auf den Friedrichstadtpalast. Die Kalkscheune direkt dahinter, bisher Austragungsort dieses Familientreffens, platzte bereits 2008 aus allen Nähten. Heute füllt die Community den Palast UND die Scheune – die Veranstalter müssen stolz sein.<span id="more-15"></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Ich bin hier eher Beobachter, fühle mich fast wie ein Spion aus längst vergangenen Zeiten der Old Media. Bei Twitter bin ich eine Karteileiche, Facebook ist mir zu stressig. Als nach stundenlangen Problemen mit dem W-Lan im großen Saal des Veranstaltungsortes die SMS-Wall im Rücken der Diskutanten doch noch ihre Arbeit aufnimmt, kann ich mich endlich tonlos aber wortgewaltig in die Diskussion einbringen. Es geht um den Medienwandel. „Warum muss die Auseinandersetzung mit Klassischen und Neuen Medien immer so auf Konkurrenz gebürstet sein?“ frage ich Rahmen von 160 Zeichen. SMS hat zwei strategische Vorteile gegenüber der parallel laufenden Twitter-Wall: ich bin anonym und habe 20 Zeichen Vorsprung. Diese Erkenntnis haben die anderen Handybesitzer auch gewonnen und zelebrieren diese Vorteile, indem sie ein künstliches Wettrennen mit den Twitterern auf der gleichen Leinwand starten und andere lustige Wortakrobatik an die Wand schicken. Eine Auseinandersetzung mit dem Podium im Vordergrund kommt nur langsam in Gang.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">„Medienwandel heißt Kooperation zwischen den Gattungen – horizontal und vertikal!“ mische ich mich unbeachtet ein. Zehn Sekunden später ist meine Nachricht von den nachfolgenden Kommentaren aus dem Bild gedrängt worden. Das spielt aber auch keine Rolle, denn auch so qualitativ hochwertige Beiträge können der ausufernden Belanglosigkeit der physischen Diskussion auf dem Podium nichts mehr entgegen setzen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Enttäuscht – denn für dieses Panel war ich eigentlich hier – verlasse ich den Saal. Ganz anders als in diesen zwitschernden Online-Welten zu bestaunen, stehen in den Fluren<span class="msoIns"><ins datetime="2009-04-02T17:24" cite="mailto:schwarze">,</ins></span> hilflos Blicken ausweichend<span class="msoIns"><ins datetime="2009-04-02T17:24" cite="mailto:schwarze">,</ins></span> Akteure der sozialen Interneträume verloren herum. Freilich längst nicht alle. Rege Gespräche werden geführt, die Leuchttürme der Szene versammeln ihre Follower und Abonnenten um sich. Aber viele fühlen sich in der realen Welt auf rotem Teppich stehend offenbar viel weniger wohl und aufgehoben, als in ihren virtuellen Cliquen abends allein am Schreibtisch sitzend. Ist das der Medienwandel?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Ich tappse die Treppen des noblen Foyers hinunter und will ein bisschen Berliner Luft schnuppern. Selbst im sonst doch so interaktiven Kommunikationsraum „Raucherbereich draußen“ wollen die Smalltalks nicht richtig flutschen. Man fragt sich gegenseitig nach Feuer – der Klassiker, denke ich – steht dann aber oftmals stumm nebeneinander rum und twittert ein bisschen. Vermutlich für die Wall im großen Saal. Dabeisein ist alles.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Drei knapp bekleidete Mädchen in Pink machen auf dem Gehweg plötzlich Musik mit Tuba und Klarinette und stellen sich dann marktschreierisch als „Marching-Actionband VENUSBRASS“ vor. Keiner klatscht. Einige drehen sich weg und treten ihre nur halb gerauchten Zigaretten aus.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Zurück im Saal ist grade Pause. Aus Mangel eines Laptops – ich bin einer von wenigen, die hier ohne schwere Technik angerückt sind – ziehe ich meinen SPIEGEL aus der Tasche. Ich stöbere ein bisschen in dem Artikel zum G20-Gipfel, der Titelstory. Und plötzlich fällt es mir auf. Plötzlich weiß ich, was das ist – ein missing link. Angesprungen von einer Erleuchtung rutsche ich unwohl auf meinem Klappsitz umher. Worum geht es hier eigentlich bei der re:publica? Laut Teaser werden Kultur, Medien, Politik und alltäglich genutzte Technik thematisiert. „Das Konferenz-Motto “Shift happens” (”Veränderung passiert”) steht für den rasanten Wandel des Mediensystems: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. […] Von Kunst, Medien und Kultur über Politik und Technik bis zu Entertainment bietet die re:publica’09 ein breites Themenspektrum rund um die digitale Gesellschaft.“ So heißt es etwa beim Kooperationspartner make.tv, der die großen Podien live ins Netz streamt. Digitale Gesellschaft? Rasanter Wandel des Mediensystems? </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Zumindest bis zum Ende des ersten Veranstaltungstages wurde der Einfluss des Web 2.0 auf die Meinungsbildung der (meinetwegen auch digitalen) Gesellschaft für die Bereiche Musik, Technik und Boulevardpresse konstatiert. IBM als Sponsor veranstaltet eine eigene Subkonferenz zum Thema „IBM: Social Everywhere – Mitwirken im Unternehmen“. Die Aktion Mensch ist mit dem Programmteil „Internet und Ethik“ am Start. Dann gibt es noch eine „Internationale Konferenz zu Privatheit und Datenschutz im Netz“ und „Re:Health – Neue Formen medizinischer Kommunikation und Information im Internet“. Und zu guter Letzt, zumindest der Chronologie des Programmheftes folgend, kommt die Bundeszentrale für politische Bildung und widmet sich dem Komplex „Politik 2.0 – Neue politische Öffentlichkeit im Netz“. Von 107 gelisteten Veranstaltungen widmen sich 13 konkret dem Thema Politik. Die meisten davon beschäftigen sich allerdings mit der Wirkung von Politik auf die (meinetwegen auch digitale) Gesellschaft. Weil zum Beispiel eine Weltwirtschafts- und Finanzkrise mit all ihren dreckigen Spielarten zum Zeitpunkt der Themenplanung dieser Veranstaltung wohl nicht absehbar war, spielt Wahlkampf hier die dominante Rolle.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Ziemlich genau parallel zur re:publica in Berlin, treffen sich die einflussreichsten Staats- und Regierungschefs zum G20-Gipfel in London. In der Britischen Hauptstadt wird der vage Versuch unternommen, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zur Rettung der Welt(wirtschaft) zu evaluieren. Wie schwierig dies ist, den Egoismus und Protektionismus der einzelnen Parteien hinter die Interessen der Weltgemeinschaft und im Sinne der puren Vernunft zurückzustellen, ließ sich vornehmlich in Fernsehen, Print, und Hörfunk massenmedial verfolgen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">In Berlin wird bei bester Laune teilweise ziellos, leichtfüssig und selbstverliebt über Medienwandel, den vermeintlichen Status Quo von Blogs in Deutschland und „The power of the digital US: Obama and beyond“ geplaudert. In London versuchen Politiker in gleicher Art und Weise Lösungen für existenzielle Probleme zu finden. In Berlin wird Stutenbissigkeit in der Blogosphäre moniert. „Keiner gönnt dem anderen was.“ Dieser Umstand führe zu Mutlosigkeit und ausbleibender Vielseitigkeit im Bereich der Social Media. Die politische Stutenbissigkeit in London führt in dieser Phase der Zeitgeschichte zur globalen Katastrophe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial;">Es wird verflucht noch mal Zeit, dass die Akteure des Web 2.0, die Social Networker, Twitterer und vor allem die Blogger, von sich ablassen, die selbstbeschworene Macht ausüben und ihren Fokus auf die Probleme unserer Zeit richten! Vom Pathos hingerissen, möchte ich sagen: Nehmt die Zügel in die Hand, macht Stimmung im Land, reißt die Grenzen ein und zeigt der Politik wo der Hase läuft. Die Lippenbekenntnisse der großen Politik in Richtung Einigkeit im internationalen Handeln, und sei es nur auf europäischer Ebene, reichen erfahrungsgemäß bis zu dem Moment, wo es ernst wird. Jetzt ist die Lage ernst! Es ist genau der richtige Moment, in dem die Blogosphäre beweisen könnte, dass sie sich nicht dem politischen Verhalten anpasst. Welcher Rahmen böte sich hier besser an, als eine re:publica in diesen Tagen? Das Programm lässt leider anderes vermuten. Hübsch verklausuliertes Stochern um den heißen Brei herum. Nicht mehr tun das! </span><span style="font-family: Arial;" lang="EN-GB">Shift happens? Veränderung passiert nicht von alleine! What are you doing? At the moment I do democracy. Cause it’s my fucking job!</span></p>
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		<title>Das Mäandertal</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 23:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin Erntedank</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Tief unten, dort wo die Zeit begann und sich Strukturen noch nicht einmal erahnen lassen, wo Leben nur als amorph und vorevolutionär beschrieben werden kann, wo die Kraft der Moral und Sitte sich zu bilden oder gar entfalten nicht in der Lage ist, wo gerade Wege undenkbar sind und alles in ewig verschlungenen Strömungen dahin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Tief unten, dort wo die Zeit begann und sich Strukturen noch nicht einmal erahnen lassen, wo Leben nur als amorph und vorevolutionär beschrieben werden kann, wo die Kraft der Moral und Sitte sich zu bilden oder gar entfalten nicht in der Lage ist, wo gerade Wege undenkbar sind und alles in ewig verschlungenen Strömungen dahin kriecht, dort, meine lieben Droogies, mögt Ihr das Mäandertal vermuten. Sich dort hin zu begeben und dort zu verweilen, an einem Ort, der so ganz anders ist als vertraut, erfordert Mut, könnte man meinen.<span id="more-10"></span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Aber: Es ist ein Ort des Netzes, der weltweiten Verspannung aller Drähte, die nur einen Zweck kennen: Die Kommunikation. Postmodern, eklektizistisch, sentimental, tiefsinnig und voller launiger Anekdoten – so ist dieses Tal. Platz soll dort sein für Menschen, die sich der Mitteilung verschrieben haben, ohne sendungsbewusst zu sein. Ausprobieren – sich und Themen, das wünsche ich mir. Mäandern, durch Täler schreiten, weit in Zeit und Raum vor- und zurückblicken, sich nehmen was nötig ist, geben was vorhanden ist – muss ich mehr schreiben?</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bildung, nicht nur und eben nicht im klassischen Sinne – auch nicht allein die Herzensbildung – ironischer Umgang mit jenem, von dem wir zu wissen glauben, worauf wir zurückführen, wenn sich die weit ausholenden Mäander fast wieder berühren – selbstreferenziell (dieses Wort darf niemals fehlen) also auch, ohne sich spiralgleich zu verlieren oder – schlimmer – mit dem ewig Gleichen auf das Ärgste zu langweilen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Damals</title>
		<link>http://maeandertal.de/blog/?p=9</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 22:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Osterloh</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was war eigentlich dieses Mäandertal? Kennt ja heute keiner mehr. Darüber hab ich doch kürzlich bei ARTE eine hochinteressante Reportage gesehen. Oder einen Artikel im Feuilleton der FAZ gelesen? Nein, ich glaube es war ein Feature im Deutschlandfunk. Ist ja auch egal. Haben mich jedenfalls schwer beeindruckt, diese Mäandertaler. Was die damals schon alles wussten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was war eigentlich dieses Mäandertal? Kennt ja heute keiner mehr. Darüber hab ich doch kürzlich bei ARTE eine hochinteressante Reportage gesehen. Oder einen Artikel im Feuilleton der FAZ gelesen? Nein, ich glaube es war ein Feature im Deutschlandfunk. Ist ja auch egal. Haben mich jedenfalls schwer beeindruckt, diese Mäandertaler. Was die damals schon alles wussten. Da war das dritte Jahrtausend noch keine zehn Jahre alt. Das muss man sich mal vorstellen. Die haben damals schon gesagt, dass das mit dem Klimawandel und dem ansteigenden Meeresspiegel alles Quatsch ist. Die haben vorausgesagt, dass Ratzingers Lebensgefährtin die Bombe irgendwann platzen lässt. Die haben Obama davor gewarnt, die Entscheidung im Chinakrieg durch Bodentruppen herbeizuführen.<span id="more-9"></span></p>
<p>Na gut, mit ihrem prognostizierten Untergang des Abendlandes haben sie sich zwar gewaltig getäuscht, aber heute wissen wir schließlich, dass der Kulturpessimismus das Einzige war, was während der Großen Depression Hochkonjunktur hatte. Also, Schwamm drüber.</p>
<p>Hab dann mal im Brockhaus nachgeschlagen, was die heute so machen. Die meisten sind verarmte Wortakrobaten, andere haben an jahrelangen Umschulungsmaßnahmen zum Schöngeist teilgenommen. Dabei war das mal die intellektuelle Speerspitze der Informationsgesellschaft. Für kurze Zeit waren die richtig dicke da. Es schien nur eine Richtung zu geben: Steil nach oben. Und dann war schlagartig alles vorbei.</p>
<p>Hab auch noch mal nachgeschlagen, wie das damals war mit dem Verbot von diesem, na, wie hieß das denn? Das muss man sich mal vorstellen: Dieses, dieses, ist ja auch egal, auf jeden Fall war das ein paar Jahre das ganz große Ding. Das weiß ja heute keiner mehr. Aber das war einfach zu gefährlich. Strahlung und so. Glaub ich. Oder irgendsowas. Und da waren diese Mäandertaler einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Als das mit denen richtig durch die Decke ging, hat die Regierung dieses Ding dichtgemacht, dieses, dieses, ach jetzt fällt´s mir wieder ein, wie das hieß: Internet.</p>
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		<title>Luftleerer Raum</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 23:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peer Aufreger durch die Galaxis</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo bin ich? Was bin ich? Oh Gott, kann es sein… nein! Oder? Ist das möglich? Wie konnte das passieren? Ich brauche einen Spiegel! Oder eine Pfütze oder IRGENDWAS zum Reflektieren. Ich befürchte das Schlimmste! Eben, vor wenigen Sekunden noch, da war ich doch… ja, ich bin mir sicher - da war ich ein BIIIP. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[endif]-->Wo bin ich? Was bin ich? Oh Gott, kann es sein… nein! Oder? Ist das möglich? Wie konnte das passieren? Ich brauche einen Spiegel! Oder eine Pfütze oder IRGENDWAS zum Reflektieren. Ich befürchte das Schlimmste! Eben, vor wenigen Sekunden noch, da war ich doch… ja, ich bin mir sicher - da war ich ein BIIIP. Hallo? Ich war ein BIIIP. NEIN! KEIN BIIIP! Ich war - und jetzt konzentriere dich, Mann - ich war ein BIIIP! SCHEISSE! Ich kann es nicht mehr aussprechen. Und jetzt? Ich… ich bin… ich bin ein… MÄANDERTAAAAAAAAAAAAAAAAAaaaaaaaaaal</p>
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